Veranstaltungen

Erfahrungsaustausch Früherkennung und Frühintervention in Gemeinden und Schulen
Mittwoch, 12. November 2014, Zürich

Im Hinblick auf den offiziellen Abschluss des Programms "Früherkennung und Frühintervention" per Anfang 2015 fand am 12. November 2014 in Zürich ein letztes Erfahrungsaustausch-Treffen (ERFA) für die Projekte aus der Deutschschweiz statt. Bei diesem ERFA stand die Frage nach den Schnittstellen zwischen den Settings Gemeinde und Schule im Fokus. Unter dem Titel "F&F in Hombrechtikon – eine Haltungsfrage" berichtete der Gastreferent Matthias Borer in der Funktion als Schulleiter über wichtige Erfahrungen aus Hombrechtikon ZH.

Im Rahmen von Kurzpräsentationen informierten die Projektverantwortlichen über den aktuellen Stand und die geplante Abschlussphase der einzelnen Gemeinde- und Schulprojekte. Wichtige Fragen und Erkenntnisse wurden im Plenum diskutiert.

Als Vertreterin des BAG informierte Salomé Steinle über die geplante Weiterentwicklung von F&F auf nationaler Ebene. Zusätzlich stellte sie kurz das Online-Beratungs-Portal "Safe Zone" vor (www.safezone.ch).  


Präsentationen

 

Nationale Fachtagung: Gemeinsam handeln – Konkrete Früherkennung und Frühintervention in Gemeinden und Schulen
Donnerstag, 31. Oktober 2013, Bern

Dank der Förderung des F&F-Ansatzes, der Erfahrungen und Qualitätsfaktoren aus Pilotprojekten und zwei nationalen Programmen in der Deutsch- und der Westschweiz hat sich die F&F als anerkanntes Handlungsmodell etabliert. Mit einer Podiumsdiskussion, zwei Referaten und 9 Workshops wurde in der von RADIX, Infodrog und dem Bundesamt für Gesundheit organisierten Tagung konkret aufgezeigt, wie in der F&F gefährdete Menschen optimal unterstützt werden können.

Grusswort von Frau Andrea Arz de Falco, Vizedirektorinn, Bundesamt für Gesundheit.

Referat I: Gefährdungslagen ab Geburt erkennen und intervenieren
Andrea Lanfranchi, Prof. Dr., Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich

Referat II: Ist es möglich, die Jugendlichen, die Bevölkerung und die Gemeinden gleichermassen zu unterstützen? Welchen Beitrag leistet die F&F? In Genf bildet die F&F eine immer stärkere Partnerschaft mit der soziokulturellen Animation.
Christophe Mani, operativer Leiter der Genfer Stiftung für soziokulturelle Animation

Workshops:

  1. Vernetzt statt verstrickt: Das Beispiel Hombrechtikon, Max Baur, Gemeindepräsident, Enrico Zoppelli, Samowar, Suchtprävention Bezirk Meilen, Lothar Janssen, Beratungs- und Präventionsstelle Schule Hombrechtikon
     
  2. Grenzen / Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Polizei und Netzwerk, Manuela Griffel, Sb Kompetenzzentrum Jugenddelikte, Kantonspolizei Schwyz
     
  3. F&F für und mit älteren Menschen: Das Beispiel Richterswil, Renate Büchi, Gemeinderätin, Gabriela Giger, Altersbeauftragte der Gemeinde Richterswil, Evelyne Frey, Samowar Bezirk Horgen Suchtpräventions- und Jugendberatungsstelle
     
  4. Früherkennung und Frühintervention im Freizeitbereich und Nachtleben: Arbeitsansätze aus zwei Perspektiven, Stephan Wyder, Geschäftsleiter, Trägerverein Offene Jugendarbeit Bern (TOJ) und Alwin Bachmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Infodrog
     
  5. Eltern in psychosozialen Risikosituationen für Projekte der selektiven Prävention gewinnen, Andrea Lanfranchi, Prof. Dr., Interkantonale Hochschule für Heilpädagogik Zürich
     
  6. Posture et stigmatisation dans l’intervention précoce en regard de la Charte nationaleHelen Walker, Fachverband Sucht et Nathalie Arbellay, GREA
     
  7. Comment aborder les élèves qui nient leur addiction et leurs parents qui disent que c'est la faute à l'école ? Philip Nielsen, Psychologue-psychothérapeute FSP, Responsable du centre Phénix Mail
  8. Là où les acteurs se concertent, quelle configuration pour quel impact ? Christian Wilhelm, RADIX
     
  9. De la commune à l’école, l’IP, un modèle à géométrie variable ? Valérie Wenger-Pheulpin, Fondation Neuchâteloise Addictions

                                                           

Multidisziplinäre Fachtagung
Früherkennung und Frühintervention bei gefährdeten Kindern und Jugendlichen
Donnerstag, 16. Juni 2011, Olten

An der Tagung haben über 200 Fachleute aus der ganzen Deutschschweiz eine Charta entwickelt. Sie formuliert die Haltung, auf deren Basis aus Sicht der Fachleute die Umsetzung von Früherkennung und Frühintervention erfolgen soll. Symbolisch wurde die Charta zwei Vertretenden der Konferenz der Kantonalen Beauftragten für Suchtfragen (KKBS) übergeben. Die Tagung wurde gemeinsam von RADIX und Fachverband Sucht organisiert.

Referate

Workshops

 

"Bei uns fällt niemand durchs Netz!"
Donnerstag, 28. Oktober 2010, Emmenbrücke

Die Tagung stand unter dem Motto: "Lernen von anderen. Gemeinde- und schulorientierte Früherkennung & Frühintervention bei Sucht, Gewalt und sozialer Ausgrenzung."

Fachleute aus Schweizer Gemeinden und Schulen präsentierten ihre aktuellen Erfahrungen und stellten ihr Know-how zur Verfügung.

Referate

Workshops

  • Neue Ausrichtung bestehender Strukturen für F&F in der Gemeinde
    Oskar Mathis, Sozialvorsteher Gemeinde Horw
  • Schule – Gemeinde: Wie viel Zusammenarbeit braucht’s? Erfahrungen aus der Praxis werden vorgestellt und dienen als Grundlage für ein gemeinsames Weiterdenken
    Sabina Eglin (Gemeinde), Mark Bachofen (Schule)
    Suchtprävention Aargau
  • Früherkennung im öffentlichen Raum - Hinschauen und Handeln! Zusammenarbeit zwischen Polizei, Schule und Gemeinde
    Manuela Griffel, Jugendbeauftragte, Zuger Polizei
  • Datenschutz - eine Gratwanderung
    Probleme und pragmatische Lösungen aus der Praxis werden diskutiert
    Moderation: Dani Wintsch, Suchtprävention Zürcher Oberland
  • Erkenntnisse aus den Workshops  

 

Früherkennung und Frühintervention in Schulen und Gemeinden:
Grundlagen, Chancen & Grenzen, Praxisbeispiele.
Mittwoch, 16. September 2009, Bern


Sucht, Gewalt und soziale Ausgrenzung führen in Schulen und Gemeinden zunehmend zu Problemen. Früherkennung und Frühintervention ermöglichen es, diese Probleme rechtzeitig zu erkennen und wirksam anzugehen.
 

 

"Bei uns fällt niemand durchs Netz!"
Zweite trinationale Tagung
Donnerstag, 20. November 2008, Winterthur

Sucht, Gewalt und soziale Ausgrenzung führen in Städten und Gemeinden zunehmend zu Problemen. Frühintervention ermöglicht es, diese Probleme rechtzeitig zu erkennen und wirksam anzugehen. Fachleute aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentierten ihre Erfahrungen mit gemeindeorientierter Frühintervention. Eine Veranstaltung von RADIX Gesunde Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Landkreis Konstanz, der Werkstatt für Suchtprophylaxe Supro Vorarlberg, dem Bundesamt für Gesundheit, der Stadt Winterthur und der Internationale Bodenseekonferenz.