Qualitätskriterien des Schweizerischen Netzwerks Gesundheitsfördernder Schulen

   

Die Qualitätskriterien des Schweizerischen Netzwerks Gesundheitsfördernder Schulen (SNGS, 2015) unterstützen Schulen bei der internen Evaluation, Planung und Ausgestaltung gesundheitsfördernder Massnahmen. Gleichzeitig dienen sie dem nationalen Netzwerk und den regionalen/kantonalen Netzwerken als Referenzsystem und Beratungsgrundlage für die Netzwerkarbeit. Für Schulen, die sich neu mit Gesundheitsförderung beschäftigen, empfiehlt es sich, zuerst eine Stärken-Schwächen-Analyse durchzuführen und danach gezielte Bereiche vertieft mit Hilfe der Qualitätskriterien des SNGS zu analysieren.

Für die Beratung zu stufengerechten und zielgerichteten Massnahmen stehen die Verantwortlichen der Kantonalen Netzwerke gerne zur Verfügung.

Das Instrument steht hier allen Schulen frei zur Verfügung. Hier finden Sie zudem auch eine Anleitung für die Stärken-Schwächen-Analyse.

Mit der Weiterentwicklung des Netzwerks zum Schulnetz21 – Schweizerisches Netzwerk gesundheitsfördernder und nachhaltiger Schulen werden diese Qualitätskriterien überarbeitet und um Aspekte einer Bildung für Nachhaltige Entwicklung (BNE) ergänzt. Die künftigen Qualitätskriterien werden den beiden möglichen Profilen von Netzwerkschulen Rechnung tragen. Ebenfalls wird im Bereich Gesundheitsförderung die Lehrerpersonen- und Schulleitungsgesundheit stärker berücksichtigt. Sie bleiben dabei ein Netzwerkinstrument aus der Praxis für die Praxis ohne wissenschaftlichen Anspruch. Die überarbeiteten Qualitätskriterien sollen ab 2020 Schulen zur Verfügung stehen.