F+F Konzept BAG

Früherkennung und Frühintervention (F+F) im Fokus der Lebensphasen: Ein übergreifender Ansatz

Das F+F-Rahmenkonzept unterstützt Fachleute in der Suchtprävention und der Gesundheitsförderung, in der Gesundheitsversorgung sowie Berufsgruppen und Angehörige (sog. Bezugspersonen), die mit potenziell gefährdeten Personen in Kontakt stehen, F+F in ihrem Alltag in verschiedenen Settings (Familie, Schule, Freizeit, Arbeit, Gemeinde) anzuwenden.

Ebenso erhalten die Zuständigen in Kantonen, Gemeinden und Städten sowie Schlüsselpersonen in Institutionen Grundlagen und Argumente, die aufzeigen, weshalb und wie es sich lohnt, in F+F-Strukturen und deren Abläufe zu investieren.

Folgende Ziele werden mit dem Konzept verfolgt:

  • Die Früherkennung von Risikoverhalten und Sucht wird gestärkt. Besonders Menschen in vulnerablen Situationen und gefährdete Gruppen erhalten frühzeitig Hilfe und Unterstützung.
  • F+F wird in allen Lebensphasen verankert, insbesondere bei kritischen Lebensereignissen und in Settings, die Risikoverhalten begünstigen können.
  • Es werden Grundlagen und Instrumente zur Unterstützung der Akteure in der Praxis zur Verfügung gestellt, um F+F in einem umfassenden Sinne anzuwenden.

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