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21. September 2021

07 Mobbing? – Nicht in unserer Schule!

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gemeinsam arbeiten
© Volksschulgemeinde Eschlikon

7.3 Mobbingprävention: Bildungsauftrag, Verantwortlichkeit und Entwicklungsaufgabe

Zum Bildungsauftrag der Schule

Die Schule muss ein Ort sein, an dem sich alle Schulmitglieder wertgeschätzt, eingebunden und sicher fühlen und eine Kultur der Anerkennung, des Respekts und der Fürsorge/Empathie gelebt wird. Das beugt nicht nur Mobbing vor, sondern ist auch für das Gelingen von schulischem Lernen unabdingbar. Deshalb steht die Förderung der überfachlichen Kompetenzen im Vordergrund. Der Bildungsauftrag an die obligatorische Schule wird in der Interkantonalen Vereinbarung zur Harmonisierung der obligatorischen Schule (HarmoS-Konkordat) folgendermassen formuliert:

Art. 3 Grundbildung:

3 Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrer Entwicklung zu eigenständigen Persönlichkeiten, beim Erwerb sozialer Kompetenzen sowie auf dem Weg zu verantwortungsvollem Handeln gegenüber Mitmenschen und Umwelt unterstützt.

Die Volksschule erfüllt ihren Bildungsauftrag in Zusammenarbeit mit den Eltern und Erziehungsberechtigen und unterstützt diese in ihrem Erziehungsauftrag. Ausgehend von den Grundrechten, wie sie in der Bundesverfassung und den kantonalen Volksschulgesetzen formuliert sind, orientiert sich die Schule an folgenden Werten:

  • […]
  • Sie fördert die Chancengleichheit.
  • Sie fördert die Gleichstellung der Geschlechter.
  • Sie wendet sich gegen alle Formen der Diskriminierung.
  • Sie weckt und fördert das Verständnis für soziale Gerechtigkeit […].
  • Sie fördert den gegenseitigen Respekt im Zusammenleben mit anderen Menschen, insbesondere bezüglich Kulturen, Religionen und Lebensformen.
  • […]
  • Sie trägt in einer pluralistischen Gesellschaft zum sozialen Zusammenhalt bei.

[…] Die Schülerinnen und Schüler lernen, über sich selbst nachzudenken, […] eigene Ziele und Werte zu verfolgen und zu reflektieren. Sie erwerben soziale und kommunikative Fähigkeiten und lernen, mit anderen Kindern zusammenzuarbeiten, Konflikte zu lösen und mit Vielfalt umzugehen. […]

Der Erwerb überfachlicher personaler, sozialer und methodischer Kompetenzen hat – wie es der Lehrplan 21 festhält – herausragende Bedeutung für die Begleitung der Entwicklung von Schüler:innen. Die Schulen sind dafür verantwortlich, diesen Erwerb zu fördern, Mobbing vorzubeugen und bei Mobbinghandlungen konsequent angemessene Schritte einzuleiten – und damit eine lernförderliche Schulkultur zu gestalten. Diese Verantwortung ergibt sich auch aus der UN-Kinderrechtskonvention von 1989 und kann nur gemeinsam durch alle beteiligten Schulmitglieder umgesetzt werden.

Beziehungsgestaltung vor Wissensvermittlung

Vor der Wissensvermittlung kommt die Beziehungsgestaltung. Ein Klassenklima und eine Schulkultur, in der sich alle Schulmitglieder respektiert, wertgeschätzt und sicher fühlen, beugt nicht nur Mobbing vor, sondern ist auch die Voraussetzung für gute Lern- und Lehrergebnisse. Im Zentrum stehen die Förderung und Anerkennung individueller Leistungen und nicht die Orientierung an Defiziten und Schwächen. Wird der Kooperation und Partizipation ein hoher Stellenwert zugestanden und durch günstige Rahmenbedingungen gefördert, erhöht dies den gegenseitigen Respekt, die gute Zusammenarbeit und beeinflusst die Klassen- sowie Schulkultur positiv. Durch den Fokus auf die sozialen, personalen und methodischen Kompetenzen verbessern Kinder/Jugendliche ihre fachlichen Kompetenzen und individuellen Leistungsergebnisse.

Siehe dazu auch die Ausführungen in Kapitel 3 und die Orientierungshilfe des Schulnetz21: Schulnetz21 - Überfachliche Kompetenzen

Was Schulleitende tun können

Die Hauptverantwortung für eine gewaltfreie und lernförderliche Schulkultur an Schulen liegt bei der Schulleitung. Sie leben eine konstruktive Konfliktlösung im Kollegium, bei der Elternzusammenarbeit und bei der Schüler:innenschaft vor. Darüber hinaus setzen sie ein klares Zeichen, dass Mobbing in der Schule ernst genommen und nicht geduldet wird. Konkrete Massnahmen hierzu können sein:

  • Verankerung im Schulbild,
  • Erstellung eines Handlungsleitfadens,
  • Weiterbildungstage für alle Schulakteurinnen und -akteure oder Implementierung von Präventions- und Interventionsprogrammen (z.B. MindMatters oder «Initiative gegen Mobbing»).

Die Schulleitung ist für den Schulentwicklungsprozess und die Implementierung einer schulweiten Strategie, die von allen Schulmitgliedern mitgetragen wird, verantwortlich. Gemäss dem Settingansatz für «Gesundheitsfördernde Schulen» auf den Ebenen Organisation, Unterricht und Personal schaffen strukturelle Rahmenbedingungen gegen die Entstehung und für die Früherkennung & Frühintervention von Mobbing einen wirksamen Schutz (vgl. auch weiter unten «Mobbingprävention als Unterrichts- und Schulentwicklungsaufgabe»).

Was Lehrpersonen tun können

Die Lehrpersonen sind für die ihnen anvertrauten Schüler:innen während der Schulzeit verantwortlich. Vor allem Klassenlehrpersonen sind bei jüngeren Kindern oft auch wichtige Bezugsperson. Bei älteren Kindern bzw. Jugendlichen ist der Bezug zur (Klassen-)Lehrperson weniger vorhanden, jedoch trotzdem nicht zu unterschätzen. Eine klare und vorgelebte Haltung der Lehrperson gegen Mobbing und die Förderung eines guten Klassenklimas – aufbauend auf gegenseitigem Respekt, Wertschätzung, Fürsorge – sowie kooperative und partizipative Lernmethoden helfen, Mobbing zu verhindern oder früh zu erkennen [1].

Die Früherkennung ist eine der grossen Herausforderungen für Lehrpersonen. Mobbing geschieht oft subtil und im Versteckten, so dass es häufig oder lange unentdeckt bleibt. Leider zeigt die Erfahrung ausserdem, dass sich Gemobbte erst sehr spät, manchmal sogar zu spät den Lehrpersonen anvertrauen. Dies liegt daran, dass Gemobbte sich a) vor einer Verschlimmerung der Situation fürchten, b) das Vertrauensverhältnis zur Lehrperson nicht ausreichend vorhanden ist und/oder c) die Mobbingerfahrung mit Scham verbunden ist. Oftmals sind dann nur noch drastische Massnahmen möglich. Gute Beziehungen, ein vertrauensvolles Klassenklima und eine klare Haltung der Lehrperson gegen Mobbing führen dazu, dass diese als Vorbild stärker akzeptiert und wahrgenommen wird, womit auch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass im Krisenfall frühzeitig direkter Kontakt aufgenommen wird (vgl. auch weiter unten «Mobbingprävention als Unterrichts- und Schulentwicklungsaufgabe»).

Schulung und Sensibilisierung der Lehrpersonen

Die Schulung und Sensibilisierung von Lehrpersonen umfasst neben Wissensvermittlung auch Gespräche über Haltung, Teamübungen, kollegialen Austausch, Mediation etc., um Mobbing ganzheitlich anzugehen. Olweus (2006) sieht folgende Faktoren als besonders erfolgreich an:

  • Aufbau von Expert:innen-Wissen im Umgang mit Mobbing,
  • regelmässiger Erfahrungs- und Informationsaustausch und
  • schulinterne Projektteams, die sich mit Präventionsmassnahmen auseinandersetzen.

Beispiel Projekt «Initiative gegen Mobbing».

Wie Schulsozialarbeitende (SSA-Mitarbeitende) helfen können

Schulsozialarbeit (SSA)

Die Schulsozialarbeit unterstützt und berät Kinder und Jugendliche dabei, ihren Schulalltag und ihr Leben zu bewältigen. Sie hilft bei der Entwicklung von Lösungen bei psychosozialen Problemstellungen unter Einbezug des sozialen Umfelds. Dabei arbeitet sie mit Lehrpersonen, anderen Fachpersonen und spezialisierten Stellen der Kinder- und Jugendhilfe sowie der Schule inter- und transdisziplinär zusammen. Das Angebot der Schulsozialarbeit steht allen Klient:innen niederschwellig, vertraulich, freiwillig und unentgeltlich zur Verfügung. Die Schulsozialarbeit wird durch diplomierte Fachpersonen der Sozialen Arbeit ausgeführt und richtet sich nach deren Grundsätzen und Methoden. Sie ist ein junges Arbeitsfeld, das sich an der Schnittstelle von Schule und Kinder- und Jugendhilfe befindet, und agiert als gleichberechtigte Partnerin der Schule.

Sind in der Schule ausreichende Kapazitäten für die Schulsozialarbeit (SSA) vorhanden, können SSA-Mitarbeitende bereits bei der Früherkennung & Frühintervention von Mobbing aktiv mitarbeiten, präventive Angebote in Klassen oder in der Schule ergänzen und das Schul- und Klassenklima mitgestalten. Die niederschwelligen Beratungs- und Unterstützungsangebote der SSA vor Ort ermöglichen es, bei vermuteten oder bereits eingetretenen Mobbinghandlungen eine unabhängige schulische Fachstelle zu informieren und partizipativ einzubeziehen. Schulsozialarbeitende sind spezifisch geschult für lösungsorientierte Interventionen und Massnahmen, die jederzeit mit Kindern oder deren Eltern/Erziehungsberechtigten abgesprochen sind. Besteht eine tragfähige Vertrauensbasis zwischen der SSA und den Schülerinnen und Schülern, Lehrpersonen und Schulleitungen, kann so rasch und zielgerichtet gegen Mobbing vorgegangen werden.

Eltern/Erziehungsberechtigte einbinden

Es ist wichtig, Eltern und Erziehungsberechtigte in die Gestaltung einer schulumfassenden Präventions- und Interventionsstrategie gegen Mobbing einzubinden. Im Rahmen der Prävention ist es sinnvoll, sie über die Haltung der Schule zu informieren, Elternabende zur Thematik durchzuführen und/oder sie bei Forschungsaufträgen (Aufgaben, die Kinder und Jugendliche durch das Erforschen ihrer Umgebung/Umwelt lösen) einzubeziehen. Durch eine gute Elternzusammenarbeit fällt es einfacher, Warnsignale und asoziales Verhalten frühzeitig anzusprechen und gemeinsam eine Eskalation zu verhindern. Steht der Verdacht von Mobbing im Raum, ist es zwingend notwendig, das Gespräch mit den Eltern/Erziehungsberechtigten zu führen, eine klare gemeinsame Vorgehensweise zu entwickeln und konsequent zu handeln [2].

Schüler:innen miteinbeziehen

Auch die Schüler:innen sollten bei der Erarbeitung und Umsetzung von Präventions- und Interventionsmassnahmen einbezogen werden. In über 85 Prozent der Mobbingsituationen gibt es Zuschauende und Aussenstehende [3]. Die Peergroup spielt somit nicht nur bei der Entstehung und Ermöglichung von Mobbing eine grosse Rolle, sondern ebenso im Erkennen und in der Unterstützung für die Gemobbten (vgl. auch das Projekt «Initiative gegen Mobbing»).

Je mehr Personen und Instanzen gemeinsam gegen Mobbing arbeiten, desto effizienter ist die Arbeit und desto näher kommt man an das Idealziel des mobbingfreien Schulalltags heran [4].

Mobbingprävention als Unterrichts- und Schulentwicklungsaufgabe [5]

Schulen haben einen starken Einfluss auf die Förderung einer ganzheitlichen und gewaltfreien Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. Die Abbildung aus dem Präventionsprogramm MindMatters (www.mindmatters.ch) stellt dar, dass auf den drei Ebenen Unterricht, Personal und Organisation angesetzt werden muss, um Beziehungsgestaltung, Schulklima und Schulkultur positiv beeinflussen zu können. Entsprechend muss die Schulentwicklung diese drei Ebenen auch in der Umsetzung und Implementierung der Präventionsarbeit bei Mobbing berücksichtigen. Sie beeinflussen sich gegenseitig und stehen in einer andauernden Wechselbeziehung, weshalb die Beteiligung aller Schulmitglieder notwendig ist.

Im Folgenden werden zentrale Aspekte und Forderungen für eine gelingende Mobbingprävention auf den drei Ebenen zusammengefasst, wobei die Grenzen fliessend sind. Ausführliche Informationen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung mit psychischer Gesundheit finden Sie im Kapitel 3.

7.3 Mindmatters Ebenen Abbildung: MindMatters setzt auf den Ebenen Unterricht, Personal und Organisation an.
  • Im Unterricht werden die sozial-emotionalen sowie methodische Kompetenzen der Schüler:innen gestärkt. Es werden gemeinsame Grundwerte und Normen geschaffen, die gegenseitigen Respekt und Wertschätzung garantieren. Alle Schüler:innen sollen in der Gruppe integriert sein und ihren Teil zum Miteinander beitragen. Die Diversität einer Klasse wird als Bereicherung wahrgenommen. Negative Rollenzuschreibungen werden nicht akzeptiert. Die Lehrperson fördert den Zusammenhalt.
  • Positive Beziehungen unter den Peers sind für eine gesunde Entwicklung (Aufbau Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen etc.) sowie das Klassenklima sehr wichtig. Der Unterricht sollte deshalb immer wieder Gelegenheiten bieten, sich untereinander auszutauschen und besser kennen zu lernen.
  • Das sozial-emotionale Lernen fördert den Umgang mit schwierigen Situationen oder Konflikten, denn diese sind in jeder Klasse unumgänglich. Sie sind aber nur dann problematisch, wenn sie grenzverletzend ablaufen. Es ist somit wichtig, dass die Schüler:innen eine konstruktive Streitkultur erlernen. Z.B. durch die Förderung der Beziehungskompetenz und die Erhöhung der Konfliktfähigkeit.
  • Durch kooperative und partizipative Lehr- und Lernmethoden (schülerorientierter Unterricht) fördern die Lehrpersonen die sozial-emotionalen Kompetenzen der Schüler:innen. Dadurch wird der Zusammenhalt unter den Schüler:innen, das Verantwortungsbewusstsein aller und die Kommunikationskultur positiv beeinflusst und gestärkt.
  • Professionelles Klassenmanagement schafft gute Voraussetzungen für lernförderliche Strukturen und lässt wenig Raum für die Entstehung von Mobbing.
  • Alle Schulakteurinnen und -akteure (Lehrpersonen, Schulsozialarbeitende etc.) werden im Präventionskonzept berücksichtigt und befähigt, einen Beitrag zum Gelingen zu leisten. Sie werden durch Weiterbildungen geschult und erwerben Selbst-, Sozial- und Systemkompetenzen.
  • Schulakteurinnen und -akteure sollen stabile Bezugs- und Vertrauenspersonen sein. Die Schüler:innen-Lehrperson-Beziehung ist geprägt von emotionaler Wärme, Wertschätzung, Interesse am jeweils anderen, eines angemessenen Kommunikations- und Interaktionsstils sowie der Vorbildfunktion. Schulakteurinnen und -akteure nehmen die Peergroups als Ganzes wahr und leben respektvolles Verhalten sowie den Umgang mit Konflikten exemplarisch vor.
  • Eine Studie der OECD von 2018 [6] zeigt auf, dass neben einer sozialen Durchmischung (Diversität) vor allem ein positives Schulklima bzw. ein gutes Lernklima sowie offene Kommunikation und vertrauensvolle Beziehungen wichtige Voraussetzungen für Resilienz sind. Resilienz wiederum ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für schulisches Lernen und für eine gesunde und wirksame Bewältigung von Krisen. Die Resilienz wird durch einen motivierenden Führungsstil der Schulleitung auf Ebene Organisation und der Lehrpersonen auf Ebene Unterricht gestärkt.
  • Schäfer formuliert vier Kernelemente eines Führungsstils, der den Aufbau eines protektiven und lernfreundlichen Klassenklimas fördert [7] (vgl. auch die Ausführungen zu einem gesundheitsfördernden Führungsstil der Schulleitung im Kapitel 3.3):
    • Caring – das ernsthafte Interesse an den Schüler:innen
    • Competence – didaktische und pädagogische Fähigkeiten
    • Monitoring – das Achten auf lernrelevante und soziale Interaktionen/Aktivitäten
    • Interventionangemessenes und sorgsames Eingreifen bei inakzeptablen Verhaltensweisen
  • Die Förderung der Gesundheit der Lehrpersonen und nicht-unterrichtenden Mitarbeitenden ist eine zentrale Grundvoraussetzung für die Förderung der Gesundheit der Schüler:innen und die Prävention von Mobbing (ausführliche Informationen zur Gesundheit der Mitarbeitenden finden Sie im Kapitel 2).
  • Um ein protektives Schulklima aufzubauen, braucht es eine gemeinsame Vorstellung über das Verhalten der einzelnen Schulmitglieder. Dazu müssen diese zuallererst eine gemeinsame Haltung entwickeln. Die Deklaration «Null Toleranz bei Mobbing» ist in aller Klarheit und Transparenz ein wichtiger erster Schritt, um einen umfassenden Präventions- und Interventionsprozess in Bewegung zu setzen [8]. Es braucht klare Verhaltensregeln und -erwartungen, die für alle Schulmitglieder gelten, sichtbar sind und immer wieder aktiv thematisiert werden. Die Schule trägt dafür die Verantwortung und fordert das Einhalten immer wieder ein, indem sie auf Verstösse reagiert [9].
  • Als weitere strukturelle Massnahme sollte ein Handlungsleitfaden, der die Ebenen Gesundheitsförderung & Prävention, Sensibilisierung, Früherkennung & Frühintervention sowie Intervention beinhaltet, entwickelt werden (vgl. Kapitel 7.4).
  • Regelmässige Austauschgefässe/Teamsitzungen, bei denen Beobachtungen zu Schüler:innenverhalten ein festes Traktandum bilden, ermöglichen es den Schulakteurinnen und -akteuren, frühzeitig grenzverletzendes Verhalten zu erkennen und zu intervenieren.

1   Alsaker (2017)
2   Olweus (2006); Alsaker (2017)
3   Hawkins, Pepler & Craig (2001)
4   zit. nach Alsaker (2017), S. 228
5   Antonelli (2014); Wallner (2018)
6   OECD & Vodafone Stiftung Deutschland (2018)
7   Schäfer (2012)
8   Alsaker (2017)
9   Schubarth (2013)