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SchoolMatters




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5. November 2021 | Maya Mulle, Organisationsberaterin, Mediatorin und Coach, Fachexpertin Elternarbeit

04 Eltern als Partner:innen

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Einleitung

Die Familie ist der erste und wichtigste Bildungsort für Kinder [1]. Familiäre Faktoren beeinflussen gemäss neuen Forschungen deren Bildungserfolg und die Persönlichkeitsentwicklung stärker als schulische Rahmenbedingungen [2].  Eltern geben Wissen und Erfahrungen weiter, sie prägen als Vorbild die Gewohnheiten und beeinflussen damit auch das Schulklima.

Gemeinsam mit der Schule ist die Familie also die zentrale Instanz für die Sozialisation von Kindern und Jugendlichen. Beide haben das Ziel, grundlegende fachliche und überfachliche Kompetenzen zu vermitteln, individuelle Lern- und Verhaltensvoraussetzungen gezielt zu fördern sowie eine gesunde Entwicklung der Kinder und Jugendlichen zu ermöglichen.

Um dieses Ziel zu erreichen, ist es für gesundheitsfördernde und nachhaltige Schulen unabdingbar, die Eltern als Erziehungs- und Bildungspartner zu verstehen und die Stärkung der Elternkompetenzen als Teil der Qualitätsentwicklung der Schule anzuerkennen.

Dieses Kapitel beschreibt Grundlagen, Qualitätskriterien, Rahmenbedingungen, Settings etc. für eine gelingende Zusammenarbeit mit den Eltern (Kap. 4.1 und 4.2). Es soll Ihnen dabei helfen, im Rahmen des Lehrplan 21 wirkungs- und lebensweltorientierte Konzepte zu Bildungs- und Erziehungspartnerschaften zu entwickeln, die eine möglichst breite Elternschaft erreichen (Kap. 4.3 ,4.4 und 4.5).  

Mit Eltern sind erziehungsberechtigte und gegebenenfalls auch andere erwachsene Bezugspersonen gemeint.

Im Hinblick auf Diversität ist es sinnvoll, wenn Schulen die Eltern gendersensibel ansprechen (z.B. Formulare, Elternbriefe etc.). Als Vorschlag könnte die Sprachregelung von SchoolMatters im Impressum hilfreich sein.

1          Vodafone Stiftung Deutschland (2017)
2          Bartscher & Sacher (2020)