Aktuelles Angebot

Soziale Rezepte

Soziale Rezepte schaffen Brücken zwischen der medizinischen Versorgung und sozialen Angeboten in der Gemeinde zur Förderung der Lebensqualität von älteren Menschen.

Soziale Rezepte in Gemeinden und Städte

In Hausarztpraxen werden Patientinnen und Patienten mit psychosozialen Belastungen identifiziert, wie zum Beispiel Einsamkeit. Sie empfehlen diesen Personen eine Beratung. Nach der Einwilligung leiten sie die vom Patienten oder der Patientin unterschriebene Anmeldung (Soziales Rezept) an eine Koordinationsstelle weiter (z. B. Anlaufstelle Alter). Diese kontaktiert die Person und vermittelt sie an ein passendes, nicht-medizinisches Angebot in der Gemeinde (z. B. Wandergruppe zur Förderung der sozialen Teilhabe). Auf diesem Weg werden vulnerable Personen erreicht, die sonst keine Angebote nutzen würden.

Die Grundidee von Social Prescribing kommt aus Grossbritannien. In Zusammenarbeit mit Gesundheitsförderung und Prävention des Kantons Zürich, begleitet RADIX von 2025 - 2026 vier Zürcher Gemeinde bei der Pilotierung einer adaptierten Form. Die Bedürfnisse der Gemeinde und die lokalen Gegebenheiten werden dabei berücksichtigt. In den Städten Winterthur und Zürich sind eigene Pilotprojekte in der Umsetzung. 

Wer steht hinter dem Pilotprojekt?

Das Pilotprojekt wird unter der Trägerschaft von RADIX - in Zusammenarbeit und mit fachlicher Unterstützung durch Prävention und Gesundheitsförderung des Kantons Zürich - umgesetzt. Es wird durch Gesundheitsförderung Schweiz im Rahmen des Projekts «Chancengerechtigkeit im Alter» finanziell unterstützt.