Soziale Rezepte in Gemeinden und Städte
In Hausarztpraxen werden Patientinnen und Patienten im Alter von über 60 Jahren mit psychosozialen Belastungen identifiziert, wie zum Beispiel Einsamkeit. Sie empfehlen diesen Personen eine Beratung. Nach der Einwilligung leiten sie die vom Patienten oder der Patientin unterschriebene Anmeldung (Soziales Rezept) an eine Koordinationsstelle weiter (z. B. Fachstelle Alter). Diese kontaktiert die Person und vermittelt sie an ein passendes, nicht-medizinisches Angebot in der Gemeinde (z. B. Wandergruppe zur Förderung der sozialen Teilhabe). Auf diesem Weg soll der Zugang zu Angeboten in der Gemeinde für ältere Menschen vereinfacht und Hausarztpraxen entlastet werden.
In Zusammenarbeit mit Gesundheitsförderung und Prävention des Kantons Zürich, begleitet RADIX von 2026 - 2027 fünf Zürcher Gemeinde (Bubikon, Rüti, Kloten, Volketswil und Wallisellen) bei der Pilotierung des Altersprojekts "Soziale Rezepte in Gemeinden". Die Bedürfnisse der Gemeinde und die lokalen Gegebenheiten werden dabei berücksichtigt. In den Städten Winterthur und Zürich sind eigene Pilotprojekte in der Umsetzung.
Wer steht hinter dem Pilotprojekt?
Das Pilotprojekt wird unter der Trägerschaft von RADIX - in Zusammenarbeit und mit fachlicher Unterstützung durch Prävention und Gesundheitsförderung des Kantons Zürich - umgesetzt. Es wird durch Gesundheitsförderung Schweiz im Rahmen des Projekts «Chancengerechtigkeit im Alter» finanziell unterstützt.


