Angebot

FREI DAY

Gemeinsam für eine gesunde und nachhaltige Zukunft

Hintergrund

Die Welt verändert sich rasant. Gesellschaftliche, ökologische und technologische Entwicklungen stellen Kinder und Jugendliche vor neue Herausforderungen – und eröffnen gleichzeitig vielfältige Chancen. Schulen sind deshalb mehr denn je gefragt, junge Menschen dabei zu unterstützen, ihre Zukunft aktiv mitzugestalten.

Dafür braucht es Lernräume, in denen Schülerinnen und Schüler ihre Interessen einbringen, Verantwortung übernehmen und erleben können, dass ihr Handeln etwas bewirkt. Wenn Kinder und Jugendliche selbstgewählte Zukunftsprojekte entwickeln und umsetzen, stärken sie ihre Selbstwirksamkeit und erweitern gleichzeitig ihre fachlichen, persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen.

Lernformat «FREI DAY»

Der FREI DAY ist ein in Deutschland, Österreich und der Schweiz mehrfach erprobtes Lernformat, das junge Menschen dazu befähigt, Zukunft aktiv mitzugestalten. Ausgangspunkt bilden die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDG), die als Inspiration für eigene Zukunftsfragen und Projekte dienen.

An einem Tag pro Woche arbeiten die Lernenden während vier Lektionen an Themen, die ihnen wichtig sind. Sie entwickeln Ideen, planen Projekte, arbeiten in altersdurchmischten Gruppen zusammen und setzen ihre Vorhaben im schulischen oder ausserschulischen Umfeld konkret um. Dabei übernehmen sie Verantwortung, knüpfen Kontakte zu externen Partnerinnen und Partnern und erleben, wie aus Ideen sichtbare Veränderungen entstehen.

Die Rolle der Lehrpersonen wandelt sich dabei von der Wissensvermittlung hin zur unterstützenden Lernbegleitung. So entsteht ein Lernraum, der Sinn stiftet, Zukunftskompetenzen stärkt und Schülerinnen und Schüler ermutigt, ihre Welt aktiv mitzugestalten.

Flyer «FREI DAY»

 

Gefragt nach dem grössten Fehler, den Schweizer Schulen machen, bringt es der Bildungsforscher John Hattie auf den Punkt: «Dass sie glauben, ihre Aufgabe sei es zu unterrichten… Ihre Aufgabe ist es, den Kindern beim Lernen zu helfen.» (NZZ am Sonntag, 22. März 2026)

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