Bewegung im Schul- und Berufsalltag fördern – ein Projekt für Berufsschulen und Brückenangebote
Jugendliche verbringen einen grossen Teil ihres Alltags im Sitzen, sei es in der Schule, in der Ausbildung oder später im Beruf. Dies kann zu gesundheitlichen Problemen wie Übergewicht, Haltungsschäden und verminderter Konzentrationsfähigkeit führen. Gleichzeitig zeigen Studien, dass bewegter Unterricht das Wohlbefinden, die Motivation und die Lernbereitschaft von Jugendlichen deutlich steigert.
Ziel des Projekts ist es, Jugendliche in Berufsschulen und Brückenangeboten für mehr Bewegung im Schul- und Berufsalltag zu sensibilisieren und zu motivieren. Lehrpersonen werden dabei unterstützt, ihr eigenes Bewegungsverhalten zu reflektieren und bewegte Unterrichtsformen sowie Transfermöglichkeiten in den Berufsalltag kennenzulernen und umzusetzen.
Das Projekt umfasst insbesondere folgende Elemente:
- Niederschwellige Bewegungsförderung für Jugendliche in Berufsschulen und Brückenangeboten.
- Weiterbildung für Lehrpersonen zu bewegtem Unterricht und Bewegungstransfer in den Berufsalltag.
- Einjähriges Coaching der Lehrpersonen zur Umsetzung und Reflexion in Gruppen.
- Kontinuierlicher Aufbau von Wissen und Fähigkeiten zur Bewegungsförderung im Unterricht.
- Förderung des Klassenklimas, der Konzentration und der Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen.
Teilnehmer:innenstimme
„Vielen Dank für die vielen Inputs – sie bereichern den Unterricht wirklich sehr. Meine Lernenden geniessen den Schulalltag mal anders. Definitiv wird mehr gelacht im Unterricht, seit ich solche Sequenzen einbaue.“
Der Ansatz basiert auf aktuellen Erkenntnissen zur Gesundheitsförderung und baut auf bestehenden Erfahrungen in der bewegten Schule auf. Das Projekt schafft eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Integration von Bewegung in den Alltag junger Menschen, sowohl in der Schule als auch im späteren Berufsleben.




