Früherkennung und Frühintervention

Unter Früherkennung verstehen wir das frühzeitige Erkennen von Entwicklungen, Auffälligkeiten und Ereignissen, die zu Sucht, Gewalt, sozialer Ausgrenzung oder anderen körperlichen, psychischen oder sozialen Problemen führen können. Die Frühintervention will adäquate und frühzeitige Unterstützung zur Verbesserung oder zumindest Stabilisierung der Situation durch das verantwortliche Umfeld ermöglichen.

Früherkennung und Frühintervention finden am besten in den Lebenswelten der Zielgruppe statt. Die Gemeinde ist somit ein idealer Ort, um Massnahmen der Früherkennung und Frühintervention umzusetzen. Auf kommunaler Ebene haben die politische Abstützung sowie die strukturelle Verankerung entsprechender Massnahmen gute Chancen. 

Insbesondere die Frühintervention kann auf kommunaler Ebene Einfluss auf das Umfeld der Zielgruppe nehmen, ihr damit Unterstützung und verbindliche Orientierung bieten und somit schliesslich auf die individuelle Gesundheit positiv wirken. Auf kommunaler Ebene steht die Organisation und Implementierung eines Managements der Frühintervention im Zentrum. 

RADIX begleitete in den vergangenen Jahren zahlreiche F&F-Projekte in den Settings Gemeinde und Schule. Vor dem Hintergrund der gewonnenen Praxiserfahrung entstand die Broschüre "Früherkennung und Frühintervention in Schulen und Gemeinden - das Wichtigste in Kürze" mit wichtigen methodischen Grundlagen, Erfolgsfaktoren sowie Verweisen auf Praxisbeispiele. Spezifische Informationen zu F&F im Setting Schule sind hier einsehbar.

Fachsupport

F&F kann nur dann die gewünschte Wirkung erzielen, wenn entsprechende Projekte mit der nötigen Qualität geplant, umgesetzt und verankert werden. Wenn Sie dabei Unterstützung brauchen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.